Skip to content

Leistungsanalyse ​

Die längste Seite der App. Sie beantwortet die Frage, ob dein Training in die richtige Richtung läuft — mit Form- und Fitnesskurve, Trends, Zonenverteilung, Erholungsbilanz und Prognosen. Fast alles darauf ist zum Lesen, nicht zum Bedienen.

Adresse: tri-train.com/app/analytics

Die Leistungsanalyse mit PMC-Chart, Trends und weiteren Karten
Die Seite von oben. Jede Zahl darauf stammt aus deinen eigenen Einheiten.

Zwei Darstellungen: Klassisch und Cockpit

Seit dem 27. September 2026 gibt es die Leistungsanalyse wie das Dashboard, die Aktivitäten und den Kalender in zwei Fassungen — eine Wahl für alle vier Seiten. Cockpit (neu) zeigt dieselben Karten mit denselben Daten, aber knapper: oben eine Zeile mit dem Zeitraum (Letzte 730 Tage · … Aktivitäten), keine Beschreibungen unter den Kartentiteln, Zahlen gross in den Farben der Kurven, Listen und Tabellen ohne Kästen. Die Erklärung zum PMC-Chart öffnet dort das Fragezeichen neben TSS & Fitness. Wer noch nie gewählt hat, sieht auch hier einmal die Frage Neues Design ausprobieren?. Umschalten geht jederzeit unter Einstellungen → Allgemein → Design. Diese Seite beschreibt die klassische Fassung.

TSS & Fitness (das PMC-Chart) ​

Die oberste Karte, und die wichtigste. Drei Kurven aus deiner täglichen Trainingslast:

KurveBedeutung
Fitness (CTL)Langfristige Fitness
Ermüdung (ATL)Kurzfristige Ermüdung
Form (TSB)Frische — die Differenz aus beidem

Daneben stehen Monatliches TSS, die Anstiegsrate / Woche und der Formstatus.

Der einzige Knopf hier ist Erklärung zu TSS & Fitness anzeigen. Er öffnet den Kasten TSS & Fitness – so liest du die Grafik, der erklärt, wie ATL, CTL und TSB als exponentiell geglättete Kurven aus dem täglichen TSS entstehen.

Deine Rennen stehen als senkrechte Linien im Chart, beschriftet mit ihrer Priorität (A, B, C). So siehst du, wie frisch du am Renntag warst und wie lange die Erholung danach gedauert hat.

Form am Renntag ​

Die Prognose für dein nächstes Rennen: Fitness (CTL) und Form (TSB) werden ab heute mit deinen geplanten Workouts fortgeschrieben, gerechnet wie im PMC. Die Prognose ist gestrichelt, die letzten sechs Wochen sind durchgezogen. Darüber stehen drei Zahlen: Fitness (CTL) am Renntag, Form (TSB) am Morgen und die Einordnung, mit denselben Stufen wie der Formstatus oben („Wettkampfbereit“ heisst TSB +5 bis +25).

  • Gerechnet wird auf das nächste A-Rennen. Hast du keins, nimmt die Karte das nächste Rennen überhaupt. Ohne künftiges Rennen erscheint sie nicht.
  • Die Form gilt für den Morgen des Renntags, also nach dem Vortag. Das Rennen selbst zählt noch nicht mit.
  • Den TSS geplanter Workouts schätzt die Karte aus Dauer und Intensität. Workouts ohne Dauer zählen nicht mit, und die Karte nennt ihre Zahl.
  • Endet dein Plan mehr als eine Woche vor dem Rennen, sagt die Karte das: Ab dem letzten geplanten Workout rechnet sie ohne Training. Eine hohe Form ist dann kein guter Taper, sondern eine Planlücke.

Anstiegsrate je Woche ​

Wie viel Fitness (CTL) du von Woche zu Woche aufgebaut hast. Das grüne Band markiert 3–6 als produktiven Bereich; über 8 steigt das Verletzungsrisiko. Das ist eine Faustregel, kein Grenzwert.

Monotonie & Strain ​

Wie gleichförmig deine Woche war: das Mittel der Tageslast geteilt durch ihre Streuung (nach Carl Foster). Sieben ähnlich harte Tage ohne Ruhetag ergeben eine hohe Monotonie. Liegt sie über 2 (rotes Band) und ist die Last zugleich hoch, ist das ein Warnzeichen für Überlastung. Die blasse zweite Kurve ist der Strain, die Wochenlast mal Monotonie. Gezählt werden nur volle Wochen.

Trainingslast je Disziplin ​

TSS pro Woche, aufgeteilt nach Schwimmen, Rad, Laufen und Andere, über die letzten 12 Wochen. Anders als Kilometer ist TSS über die Disziplinen vergleichbar: du siehst, wohin deine Belastung wirklich fliesst.

Plan gegen Ist ​

Wie gut du deinen Trainingsplan umsetzt: die geplanten Stunden je Woche (gestrichelt) gegen die tatsächlich trainierten, über die letzten 12 Wochen. Darüber steht die Bilanz, etwa Erledigt: 23 von 58 Einheiten · 68.5 h von 46.5 h geplant.

  • Gezählt wird nur, was bis heute fällig war. Ein Workout von morgen gilt nicht als verpasst.
  • Als erledigt gilt ein Workout, dem eine Aktivität zugeordnet ist, automatisch oder von Hand.
  • Die trainierten Stunden umfassen alle Einheiten, auch ungeplante. So siehst du, wenn du mehr trainierst als geplant.
  • Verglichen werden Stunden, nicht TSS: die geplante Last ist nur eine Schätzung, die trainierte gemessen. Workouts ohne Dauer zählen bei den geplanten Stunden nicht mit.

Liegen die trainierten Stunden deutlich unter dem Plan, ist der Plan vielleicht zu voll. Liegen sie darüber, aber es sind wenige Einheiten erledigt, trainierst du etwas anderes als geplant.

Aerobe Entkopplung ​

Ob deine Grundlage für lange Einheiten reicht: Bei jedem lockeren Lauf ab 60 Minuten vergleicht die Karte das Verhältnis von Tempo zu Puls in der ersten und der zweiten Hälfte. Steigt der Puls bei gleichem Tempo, ist das die Entkopplung, in Prozent. Unter 5 % (grünes Band) gilt die Grundlage für diese Dauer als ausreichend. Über der Grafik steht der Median der letzten 5 Läufe.

  • Gezählt werden nur lockere Läufe: Durchschnittspuls höchstens an der Obergrenze deiner Zone 2. Ein Tempodauerlauf driftet von Natur aus.
  • Die ersten 10 Minuten Einlaufen zählen nicht, und die Steigung ist herausgerechnet. Ein Anstieg in der ersten Hälfte liesse den Lauf sonst entkoppelt aussehen.
  • Rad nur auf der Rolle. Draussen misst dieselbe Rechnung über eine ganze Ausfahrt vor allem Gelände und Wind, das ergab die Messung an echten Fahrten. Das zweite Diagramm „Rad (Rolle)“ zeigt deshalb nur lockere Fahrten ab 60 Minuten auf dem Rollentrainer, mit Leistung statt Tempo. Erkannt werden Strava-Fahrten mit Rollentrainer-Markierung und virtuelle Fahrten (etwa Zwift). Rollenfahrten, die nur über Garmin oder als Datei hereinkommen, zählen noch nicht.

Pace-Kurve Laufen ​

Deine beste Pace je Distanz, über 400 m, 1 km, 3 km, 5 km, 10 km und den Halbmarathon. Die durchgezogene Linie sind die letzten 12 Monate, die gestrichelte die 12 Monate davor. Tiefer ist schneller. Darüber steht, auf wie vielen Distanzen du schneller warst als im Jahr davor. Verglichen werden nur Distanzen, die du in beiden Zeiträumen gelaufen bist.

Die Bestzeiten stammen aus dem Distanzverlauf jedes Laufs, dazu aus Stravas eigenen Bestzeiten. Die schnellere zählt, wie auf der Seite Rekorde. Fürs Schwimmen gibt es eine eigene Karte, siehe unten.

Beim ersten Öffnen dauert es

Beim ersten Mal liest tri-train alle Läufe der letzten zwei Jahre. Das kann eine Weile dauern, die Karte zeigt so lange Wird aus deinen Einheiten berechnet …. Danach kommen nur neue Läufe dazu.

Schwimmen im Becken ​

Pace je 100 m und SWOLF je Beckeneinheit über die letzten 12 Monate. Darüber steht der Median der letzten 5 Einheiten. Tiefer ist bei beiden besser. SWOLF ist die Zeit einer Bahn plus die Zahl der Züge darauf, also ein Mass für Effizienz.

  • Die Bahnen kommen von Garmin. Strava liefert beim Schwimmen keine Bahnen; ohne verbundene Uhr bleibt die Karte leer. Wie du Garmin verbindest, steht unter Garmin.
  • Gezählt werden nur Kraulbahnen. Brust oder Rücken hätten die Pace verschoben.
  • Eine Einheit zählt ab 400 m Kraul. Kürzere Sets, etwa Sprints mit Flossen, sind echt, aber nicht vergleichbar.
  • SWOLF zeigt die Karte nur für die Beckenlänge, in der du am häufigsten schwimmst. Im 50-m-Becken ist er fast doppelt so hoch wie im 25-m-Becken, eine gemeinsame Linie zeigte nur den Beckenwechsel.
  • Freiwasser hat keine Bahnen und fehlt deshalb.

Polarisierung ​

Wie deine Trainingszeit auf locker, Mitte und hart verteilt ist, je Woche über die letzten 12 Wochen. Das ist das 3-Zonen-Modell nach Stephen Seiler: locker heisst unter der ersten Laktatschwelle (LT1), hart über der zweiten (LT2), dazwischen liegt die „graue Zone“. Viele erfolgreiche Ausdauerathleten trainieren rund 80 % locker. Das ist ein Befund, keine Pflicht.

  • Die Grenzen stammen aus deinen eigenen Herzfrequenzzonen: Z1 und Z2 sind locker, Z3 und Z4 die Mitte, Z5 ist hart. Mit Zonen aus der LTHR passt das gut. Mit Max-HF- oder eigenen Zonen ist es eine Näherung, und die Karte sagt das.
  • Gezählt wird nur Zeit aus dem Pulsverlauf. Einheiten ohne Verlauf fehlen in der Verteilung. Wie viel das ausmacht, steht über der Grafik, etwa 89 % locker · 98 % der Minuten aus dem Pulsverlauf.

Leistungstrends ​

Pace, Herzfrequenz und Effizienz über die Zeit, geglättet und mit Trendlinie. Kennzahlen daneben:

  • Aktuelle Pace — monatlich aggregierter Laufwert
  • Aktuelle Herzfrequenz — Durchschnitt aus Laufaktivitäten
  • Effizienz-Index — Geschwindigkeit pro Herzschlag; höher ist besser
  • Trend seit Start und Formtrend

Über Zeitraum stellst du das Fenster um, über die Umschaltung darüber die dargestellte Grösse (Pace vs HR, Laufeffizienz).

Monatliches Volumen ​

Umfang je Monat, umschaltbar zwischen Distanz (km) und Zeit (min).

Herzfrequenz-Analyse ​

Die Zeit in deinen Herzfrequenzzonen und der Vergleich nach Sportart. Die Minuten je Zone stammen aus dem Pulsverlauf jeder Einheit, Sekunde für Sekunde. Ein Intervalltraining landet also mit seinen harten Abschnitten in Z5 und mit dem Ein- und Auslaufen in Z1, statt komplett in der Zone seines Durchschnittspulses.

KennzahlBedeutung
HR-DatenWie viele Einheiten überhaupt eine Herzfrequenz haben
Höchster Sport-SchnittDie Sportart mit dem höchsten Mittelwert
Zeit in hoher LastZ4–Z5 aus dem Pulsverlauf
Herzfrequenzzonen (Minuten)Minuten je Zone
SportvergleichDieselben Zahlen nach Sportart getrennt

Angezeigt wird dabei, ob Custom-Zonen gelten oder die Max-HF als Grundlage dient, und welcher Anteil der Minuten aus einem Pulsverlauf stammt (etwa 54 % aus dem Pulsverlauf, Rest nach Durchschnittspuls). Einheiten ohne gespeicherten Pulsverlauf, zum Beispiel von Hand erfasste, zählen weiter mit ihrem Durchschnittspuls. Ohne Daten steht dort Noch keine Herzfrequenzdaten vorhanden.

Trainingsverteilung ​

Die Intensitätsverteilung auf Basis von TSS pro Stunde, als Intensitätsmix. Diese Karte ist anklickbar: ein Klick auf eine Zone listet darunter die Einheiten auf, die darin liegen, mit Intensität, Dauer und Distanz. Enthält eine Zone nichts, steht dort Keine Aktivitäten in dieser Intensitätszone.

Ermüdung / Erholung ​

Eine kompakte Erholungssicht über die letzten 14 Tage:

  • Ruhetage in diesem Fenster
  • Hohe Stress-Tage — Tage mit einer Tageslast ab 80 TSS
  • Durchschnittlicher TSB

Wettkampfprognose ​

Derzeit ausgeblendet

Diese Karte ist in der App vorübergehend ausgeblendet, weil sie überarbeitet wird. Der Abschnitt beschreibt, was sie zeigt, sobald sie zurückkommt. Wie frisch du zu einem geplanten Rennen kommst, zeigt bis dahin die Karte Form am Renntag -- eine Zielzeit rechnet sie nicht.

Zeitprognosen für Laufdistanzen, umschaltbar zwischen Prognose (aus deinen Daten gerechnet) und Manuell (nur die von dir selbst eingetragenen). Angezeigt werden Prognose und Basis.

Prognosen brauchen brauchbare Läufe

Es werden nur Laufaktivitäten ab 3 km mit Pace berücksichtigt. Wer nur kurze Einheiten oder nur Laufband ohne Pace hat, sieht hier nichts.

Saisonanalyse ​

Der Jahresvergleich: Schnitt pro Monat, Bester Distanz-Monat, Bester Load-Monat, dazu Beste Laufpace, Längster Lauf, Längste Raddistanz und Spitzenbelastung.

Rad-Leistungskurve ​

Die Best-Efforts aus deinen gespeicherten Radeinheiten, aufgeteilt in Anaerobe Ausdauer, Schwellennähe und Ausdauerleistung.

Ohne aufgezeichneten Leistungsverlauf bleibt diese Karte leer

Die Power-Kurve wird aus den gespeicherten Wattkurven deiner Radeinheiten gerechnet. Seit dem 28.09.2026 ist dabei gleich, woher die Einheit kommt: Strava, Garmin und hochgeladene FIT-Dateien zählen alle mit. Von Hand erfasste Einheiten und GPX-Dateien tragen weiterhin nichts bei — sie haben keine Wattkurve. Beim ersten Öffnen dauert die Karte etwas länger, danach kommen nur neue Einheiten dazu.

tri-train — Trainingssteuerung für Triathletinnen und Triathleten