Trainings-Chat
Der Trainings-Chat ist Claude in tri-train. Du schreibst eine Frage, Claude liest dazu deine echten Daten — Aktivitäten, Gesundheitswerte, Rennen, Plan — und antwortet. Auf Wunsch legt es Einheiten an, verschiebt sie oder sagt sie ab. Und es kann zu festen Zeiten von selbst arbeiten, etwa jeden Morgen deine Nacht ansehen.
Du findest ihn als zweiten Reiter in der Seitenleiste: tri-train.com/app/chat. Was dort auf dem Bildschirm steht, zeigt die Seite Trainings-Chat unter den Reitern.
Nicht zu verwechseln mit dem Claude-Connector
Es gibt zwei Wege, mit Claude über dein Training zu reden:
| Trainings-Chat | Claude-Connector | |
|---|---|---|
| Wo du schreibst | in tri-train | in deiner Claude-App (claude.ai, Desktop, Handy) |
| Was du brauchst | einen Anthropic-API-Schlüssel oder das tri-train-Guthaben | ein Claude-Konto |
| Wer bezahlt | du über Anthropic, oder tri-train bis zum Monatsdeckel | dein Claude-Abo |
| Routinen | ja | nein |
Die Werkzeuge sind dieselben. Was Claude über den Connector kann, kann es hier auch — siehe Claude im Alltag.
Einrichten
Beim ersten Öffnen geht der Dialog Chat-Einstellungen von selbst auf. Später erreichst du ihn über den Knopf Chat-Einstellungen oben rechts im Chat. Zwei Dinge braucht es, bevor der Chat antwortet: deine Einwilligung und die Wahl, wer die Anfragen bezahlt. Oben im Dialog steht jeweils, was noch fehlt. Ist alles da, steht dort Alles bereit – du kannst loschatten.
1. Einwilligung
Für jede Frage gehen Daten aus deinem Konto an Anthropic, den Hersteller von Claude. Deshalb fragt tri-train ausdrücklich. Der Text neben dem Häkchen lautet:
Ich bin einverstanden, dass tri-train für jede Frage und jeden Lauf meiner Routinen meine Trainings- und Gesundheitsdaten (Aktivitäten, Trainingsplan, Schlaf, HRV, Ruhepuls und – falls verbunden – Kalendertermine) an Anthropic in den USA übermittelt, damit das Modell Claude antworten kann. Mir ist bewusst, dass in den USA ein anderes Datenschutzniveau gilt als in der Schweiz und der EU. Nach den kommerziellen Bedingungen von Anthropic werden API-Daten nicht zum Training der Modelle verwendet. Ich kann die Einwilligung jederzeit widerrufen.
Häkchen setzen, dann Einwilligen. Danach steht dort „Einwilligung erteilt am …" mit dem Datum.
Zurücknehmen geht jederzeit mit Einwilligung widerrufen. Nach der Rückfrage „Wirklich widerrufen? Danach antwortet der Chat nicht mehr, bis du erneut einwilligst." bestätigst du mit Ja, widerrufen. Deine bisherigen Chats bleiben stehen, bis du sie löschst.
2. Wer bezahlt die Anfragen?
Jede Antwort kostet bei Anthropic Geld, abgerechnet nach Textmenge. Unter Wer bezahlt die Anfragen? wählst du zwischen zwei Karten:
| Karte | Was sie bedeutet |
|---|---|
| Eigener Anthropic-API-Schlüssel | „Die Kosten rechnet Anthropic direkt mit dir ab. Kein Monatsdeckel von tri-train – optional ein eigenes Limit." |
| tri-train-Guthaben | „Monatliches Guthaben inklusive, setzt sich am 1. des Monats zurück." |
Eigener API-Schlüssel
So kommst du zu einem Schlüssel:
- Auf console.anthropic.com ein eigenes Konto anlegen und ein Zahlungsmittel hinterlegen. Der Dialog hat dafür den Link Anthropic Console öffnen.
- Unter „API Keys" einen neuen Schlüssel erstellen und kopieren. Er beginnt mit
sk-ant-. - Im Dialog ins Feld API-Schlüssel einfügen und Prüfen und speichern drücken.
tri-train prüft den Schlüssel mit einer kostenlosen Abfrage bei Anthropic und speichert ihn verschlüsselt. Danach steht dort nur noch „Gespeichert: …" mit den letzten vier Zeichen und dem Prüfdatum. Der Schlüssel selbst kommt nie wieder in deinen Browser. Mit Neuen Schlüssel einfügen tauschst du ihn aus, mit Schlüssel entfernen löschst du ihn.
Hattest du noch keinen Bezahlweg gewählt, gilt nach dem Speichern automatisch der eigene Schlüssel.
Ein Claude-Abo reicht hier nicht
Auch ein Claude.ai-Abo (Pro oder Max) hilft dem Trainings-Chat nicht. Der Dialog sagt es so: „Ein Claude.ai-Abo (Pro oder Max) funktioniert hier nicht: Anthropic erlaubt Abos nur in den eigenen Apps. Für tri-train braucht es einen API-Schlüssel aus der Anthropic Console."
Hast du ein Abo, ist der Claude-Connector dein Weg. Dort zahlt das Abo.
Lehnt Anthropic den Schlüssel ab, kommt: „Anthropic hat den Schlüssel abgelehnt. Bitte prüfe, ob er vollständig kopiert und noch aktiv ist." Ein gültiger Schlüssel ohne Guthaben besteht die Prüfung trotzdem. Das merkst du erst bei der ersten Frage: „Anthropic hat deinen API-Schlüssel abgelehnt. Bitte prüfe ihn in den Einstellungen." Dann in der Console Guthaben aufladen.
Eigenes Monatslimit (USD). Mit eigenem Schlüssel setzt tri-train keinen Deckel. Willst du einen, trägst du einen Betrag zwischen 0.50 und 1000 ein und drückst Limit speichern. Der Chat stoppt, sobald dein Verbrauch mit dem eigenen Schlüssel diesen Betrag erreicht. Kein Limit nimmt ihn wieder weg.
tri-train-Guthaben
Das Guthaben bezahlt tri-train, mit einem festen Monatsdeckel je Konto. Wie viel davon verbraucht ist, siehst du in Prozent. Am 1. jedes Monats (UTC) beginnt es von vorn. Ein Bezahlangebot gibt es dafür nicht: das Guthaben wird im Moment von Hand vergeben.
Steht in der Karte „Noch nicht freigeschaltet – das Guthaben wird von Hand vergeben.", drückst du Freischaltung anfragen. Der Betreiber bekommt eine Nachricht. Bei dir steht danach etwa „Angefragt am 22.10.2026. Du bekommst Zugriff, sobald ein Admin freischaltet." Sobald das passiert ist, lässt sich die Karte wählen.
Steht dort „Auf diesem Server nicht eingerichtet.", gibt es das Guthaben gerade gar nicht. Dann geht es nur mit eigenem Schlüssel.
3. Modell: Sonnet oder Haiku
Unter Modell für neue Chats wählst du, welches Claude-Modell standardmässig antwortet. Das gilt für jeden neuen Chat und für deine Routinen.
| Karte | Wofür |
|---|---|
| Sonnet 5.5 | „Plant gründlicher über mehrere Schritte, etwa einen ganzen Wochenplan. Vorgabe." |
| Haiku 5.5 | „Bis zu 20-mal günstiger. Gut für kurze Fragen und Routinen, bei mehrstufiger Planung schwächer." |
Beide denken gleich gründlich nach („Aufwand bei beiden: mittel"). Wählst du nichts, antwortet Sonnet 5.5.
Für einen einzelnen Chat kannst du davon abweichen: In einem neuen Chat steht unter dem Eingabefeld Modell mit einer Auswahl. Was dort steht, wenn du die erste Nachricht schickst, gilt für diesen Chat. Danach lässt es sich nicht mehr ändern. Unter dem Feld steht dann zum Beispiel „Haiku 5.5 · fest für diesen Chat". Für ein anderes Modell beginnst du einen Neuen Chat. Änderst du die Vorgabe in den Einstellungen, behalten laufende Chats ihr Modell.
Wann Haiku?
Für den Morgen-Check, kurze Fragen zu einer Einheit oder „Wie war meine Woche?" reicht Haiku und schont das Guthaben. Für einen Plan über mehrere Wochen oder einen Umbau des Plans nimm Sonnet.
4. Optional: Google Kalender
Ist Google Kalender verbunden, sieht der Chat deine Termine und plant Einheiten darum herum. Der Dialog verlinkt dafür In den Einstellungen verbinden. Wie das geht und was Google dabei erfährt, steht unter Google Kalender.
Was es kostet und wo du es siehst
Oben im Chat steht eine kleine Anzeige mit Tacho-Symbol:
- mit Guthaben etwa 4 % verbraucht
- mit eigenem Schlüssel $1.20 diesen Monat · eigener Schlüssel, mit eigenem Limit $1.20 von $20.00 · eigener Schlüssel
Der Balken darunter wird ab 80 % gelb und ab 100 % rot. Ab 80 % sagt der Chat es einmal auch im Gespräch: „Du hast über 80 % deines Monatsdeckels für den Trainings-Chat verbraucht."
Ein Klick auf die Anzeige öffnet Verbrauch: beide Quellen getrennt (das Guthaben in Prozent „des Monatsguthabens verbraucht", der eigene Schlüssel in Dollar), die Zahl der Anfragen, die Tokens nach Eingabe, Ausgabe, Cache gelesen und Cache geschrieben, und darunter Letzte Monate. Unter jeder fertigen Antwort steht ausserdem ihr Preis, etwa „0.6 ¢".
Wie weit reicht das Guthaben?
Ausgelegt ist das Guthaben auf ein paar hundert Fragen im Monat. Eine kurze Frage ist günstig. Teurer wird es, wenn Claude viel lesen muss, etwa für einen Wochenplan, oder wenn ein Chat sehr lang wird: jede neue Nachricht liest den ganzen Chat noch einmal. Was eine Antwort gekostet hat, steht unter ihr. Mit Haiku 5.5 kostet dieselbe Frage bis zu zwanzigmal weniger; in sehr langen Chats schrumpft der Abstand auf etwa das Vierfache.
Die Kosten rechnet tri-train aus den Token-Zahlen von Anthropic. Mit eigenem Schlüssel gilt am Ende die Abrechnung in der Anthropic Console.
Ist das Guthaben aufgebraucht, steht: „Dein Guthaben für diesen Monat ist aufgebraucht (setzt sich am … zurück). Mit eigenem Schlüssel weiterchatten?" Der Knopf Eigenen Schlüssel verwenden führt direkt in die Einstellungen. Ist dein eigenes Limit erreicht: „Dein eigener Monatsdeckel ist erreicht. Du kannst ihn in den Chat-Einstellungen anheben."
Fragen stellen
Im leeren Chat stehen unter Vorschläge sechs fertige Fragen zum Antippen:
- „Plane meine nächste Trainingswoche"
- „Wie erholt bin ich heute – passt das geplante Training?"
- „Erstelle einen 12-Wochen-Plan für meinen Halbmarathon"
- „Analysiere meine letzten 4 Wochen"
- „Ich habe Mittwoch und Freitag keine Zeit – plane um"
- „Wie sieht mein Taper vor dem nächsten A-Rennen aus?"
Alles andere schreibst du einfach ins Feld. Enter schickt ab, Shift+Enter macht eine neue Zeile. Ein paar Beispiele:
- „Wie war meine Schlafqualität in den letzten zwei Wochen, und hängt sie mit meinen harten Tagen zusammen?"
- „Verschieb den langen Lauf vom Samstag auf Sonntag."
- „Ich bin erkältet. Was mache ich mit den nächsten drei Tagen?"
- „Schick die Einheiten von dieser Woche auf meine Uhr."
- „Leg das Rennen Zürich Marathon am 19. April als A-Rennen an."
Während Claude arbeitet, siehst du, was es gerade tut: eine Zeile je Werkzeug, etwa Trainingswissen nachschlagen, Plan entwerfen oder Kalender lesen. Unter Gedanken lässt sich aufklappen, wie es überlegt hat. Mit Stopp oder der Escape-Taste brichst du eine Antwort ab.
Claude liest zuerst nach
Vor einem Plan liest Claude dein Profil, deine Rennen, die letzten vier Wochen und deinen bestehenden Plan. Dazu schlägt es in einer Sammlung zur Trainingslehre nach. Zonen und Schwellen nimmt es aus deinem Profil. Fehlt ein Wert, sagt es das, statt einen zu erfinden.
Links steht der Verlauf, gruppiert nach Heute, Gestern, Letzte 7 Tage und Älter. Über die drei Punkte an einem Chat kannst du ihn Umbenennen oder Löschen. Neuer Chat beginnt von vorn. Auf dem Handy liegt der Verlauf hinter dem Knopf Verlauf oben links.
In den Plan schreiben, nur mit deinem Okay
Der Chat darf Einheiten anlegen, ändern, absagen und auf die Uhr schicken, dazu Rennen und Profil pflegen. Im Gespräch hält er sich dabei an eine feste Regel: erst der Vorschlag, dann dein Okay, dann das Schreiben.
- Claude zeigt den Vorschlag als Tabelle: Tag, Einheit, Dauer, Ziel/Intensität, Zweck.
- Du sagst „ja", „mach so" oder „trag es ein". Oder du änderst noch etwas.
- Erst dann schreibt Claude. Was geändert wurde, sagt es in ein, zwei Sätzen, und an der Zeile des Werkzeugs steht Plan geändert.
Einzige Ausnahme: eine kurze Notiz darf Claude ohne Rückfrage ablegen.
Eine Regel, keine Sperre
Dass Claude im Chat vorher fragt, ist eine Anweisung an das Modell. tri-train sperrt das Schreiben im Chat nicht technisch. Was wirklich hält: Claude sieht nur dein Konto, und jede Änderung lässt sich zurücknehmen.
Rückgängig machen
Sag einfach „rückgängig". Claude sucht die passende Änderung im Änderungsjournal und nimmt sie zurück. Du kannst auch genauer werden: „Nimm die Verschiebung vom langen Lauf wieder zurück."
Das Journal ist dasselbe wie beim Connector. Eine Rücknahme setzt ein Feld nur zurück, wenn dort noch genau das steht, was Claude geschrieben hat. Hast du die Einheit inzwischen selbst geändert, bleibt deine Änderung stehen. Mehr dazu unter Rückgängig machen.
Pläne über mehrere Wochen
Für einen Plan über mehrere Wochen lässt Claude zuerst die Plan-Engine von tri-train rechnen. Das ist dieselbe Rechnung wie im Plan-Generator unter Legacy Features. Sie liefert:
- die Wochenkurve mit Ziel-TSS je Woche
- die Phasen (Grundlage, Aufbau, Spitze, Taper)
- Entlastungswochen und den Taper vor dem Rennen
- das erwartete CTL am Renntag
Sie rechnet mit deinen persönlichen Werten, wo es welche gibt (siehe Gelernte Engine-Werte). Die ersten zwei Wochen kommen mit einzelnen Einheiten, der Rest als Wochentabelle.
Der Entwurf speichert nichts. Claude passt ihn danach an deine Tagesform, deine Wünsche und deine Termine an und begründet, wo es abweicht. In deinen Kalender kommt er erst, wenn du zustimmst.
Warum der Umweg über die Engine? Periodisierung ist Rechnen nach festen Regeln: Steigerung pro Woche, Deckel je Distanz, Entlastungsrhythmus. Ein Sprachmodell schätzt solche Zahlen unzuverlässig, die Engine rechnet sie jedes Mal gleich.
- „Erstelle mir einen Plan bis zu meinem A-Rennen."
- „Plane 10 Wochen für einen Halbmarathon, ohne Rennen im Kalender."
- „Rechne den Plan mit den Standardwerten statt mit meinen persönlichen."
Routinen
Routinen sind Aufträge, die der Chat zu einer festen Zeit von selbst erledigt. Du öffnest sie über den Knopf Routinen oben rechts im Chat, das Symbol mit Kalender und Uhr.
Mit Neue Routine wählst du eine Vorlage:
| Vorlage | Wann | Was sie tut |
|---|---|---|
| Morgen-Check | täglich 07:00 | „Jeden Morgen: Schlaf, HRV und Tagesform der letzten Nacht ansehen und das heutige Training bestätigen, abschwächen oder durch einen Ruhetag ersetzen." |
| Wochenplanung | sonntags 18:00 | „Jeden Sonntagabend: die vergangene Woche auswerten und die nächste Woche von Montag bis Sonntag planen." |
| Eigene Routine | frei | „Eigener Auftrag zu einer festen Zeit, z. B. „Prüfe freitags, ob das Wochenende zum Plan passt"." |
Im Formular stellst du ein:
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Name | So heisst die Routine im Verlauf und im Betreff der E-Mail |
| Zeitplan | Täglich oder Wöchentlich, dazu Wochentag |
| Uhrzeit (deine Zeitzone) | Die Ortszeit aus deinem Profil |
| Darf den Plan selbst anpassen | „Aus: die Routine schlägt Änderungen nur vor. An: sie ändert Einheiten direkt (rückgängig machbar)." |
| Ergebnis per E-Mail | „Eine kurze Zusammenfassung mit Link zum Chat." |
| Auftrag | Nur bei der eigenen Routine: was sie tun soll |
| Zusätzliche Wünsche (optional) | Bei den Vorlagen: „Wird an den eingebauten Auftrag angehängt, z. B. „Montags immer Ruhetag"." |
Vorschlagen oder selbst ändern
Beide Vorlagen starten mit Darf den Plan selbst anpassen aus. Eine Routine, die ungefragt deinen Plan umbaut, sollst du bewusst einschalten.
- Aus: Die Routine liest alles und schreibt ihren Vorschlag in den Chat. Ändern kann sie nichts. Das ist hier eine echte Sperre: tri-train lässt die schreibenden Werkzeuge gar nicht laufen. Den Vorschlag übernimmst du später im selben Chat mit einem Wort, etwa „Übernehmen".
- An: Die Routine setzt um, was die Daten klar begründen, und so wenig wie nötig. Nach dem Morgen-Check ist die harte Einheit also womöglich schon kürzer oder verschoben. Alles bleibt mit „rückgängig" zurücknehmbar.
Was nach einem Lauf passiert
Jeder Lauf legt einen eigenen Chat im Verlauf an, etwa „Morgen-Check · 22.10.2026", markiert mit Routine. Bis du ihn öffnest, trägt er einen Punkt. Am Ende steht immer eine kurze Zusammenfassung: was angesehen wurde, was entschieden wurde, was geändert oder nur vorgeschlagen wurde. Mit Ergebnis per E-Mail bekommst du genau diese Zusammenfassung mit einem Link in den Chat.
In der Liste steht zu jeder Routine „Nächster Lauf: …" und „Zuletzt gelaufen am …". Mit dem Schalter pausierst du eine Routine (Pausiert), mit Jetzt ausführen startest du sie sofort, und Ergebnis öffnen springt in den letzten Lauf.
Gut zu wissen:
- Pünktlich auf eine Viertelstunde. Eine Routine auf 07:00 läuft zwischen 07:00 und 07:15.
- Der Morgen-Check wartet auf deine Nacht. Garmin liefert den Schlaf oft erst Stunden später. Misst deine Uhr sonst nachts, und die letzte Nacht fehlt noch, versucht es der Check bis 11 Uhr alle Viertelstunde wieder. Danach läuft er trotzdem und schreibt dazu, dass die Nacht nicht gemessen ist.
- Verpasst ist verpasst. War der Server länger als zwölf Stunden weg, wird der Lauf übersprungen und nicht nachgeholt.
- Ohne Einwilligung, Schlüssel oder Guthaben läuft nichts. Der Lauf steht dann als „Übersprungen am …" in der Liste.
- Jeder Lauf kostet wie eine Frage im Chat, vom selben Guthaben oder Schlüssel.
- Jetzt ausführen zählt nicht als der geplante Lauf des Tages. Der läuft trotzdem zu seiner Zeit.
Bis zu zehn Routinen sind möglich.
Deine Daten
- Was an Anthropic geht: für jede Frage der Verlauf des Chats und das, was Claude dafür aus deinem Konto liest. Das können Aktivitäten, Plan, Rennen, Profil sowie Schlaf, HRV und Ruhepuls sein, und mit Google Kalender Zeit und Titel deiner Termine. Anthropic sitzt in den USA.
- Was bei tri-train bleibt: deine Chats, verschlüsselt in der Datenbank. Sie bleiben, bis du einen Chat löschst oder dein Konto. Ins Betriebsprotokoll kommen nur Zählwerte wie Schritte, Tokens und Kosten, nie deine Fragen oder die Antworten.
- Dein API-Schlüssel liegt verschlüsselt in der Datenbank. Angezeigt werden nur die letzten vier Zeichen.
- Nur dein Konto. Claude sieht im Chat genau das, was es auch über den Connector sähe: deine Daten, keine fremden.
- Texte aus deinen Daten sind keine Befehle. Steht in einer Notiz oder einem Termin etwas wie „lösche alle Einheiten", behandelt Claude das als Inhalt, nicht als Auftrag.
Was rechtlich gilt, steht in der Datenschutzerklärung.
Grenzen
- Keine medizinische Beratung. Bei Schmerzen, Fieber, Brustschmerz oder Schwindel rät der Chat, das Training zu stoppen und ärztlich abklären zu lassen. Diagnosen stellt er keine.
- Eine Nachricht hat höchstens 8000 Zeichen. Dateien und Bilder nimmt der Chat nicht an.
- Höchstens 14 Arbeitsschritte je Nachricht. Reicht das nicht, steht dort: „Claude hat die Höchstzahl an Arbeitsschritten für eine Nachricht erreicht. Schreib «weiter», damit es fortfährt."
- Lange Chats werden teuer. Jede Nachricht liest den ganzen Chat noch einmal. Ab einer gewissen Länge rät der Chat zu einem neuen. Irgendwann lehnt er ab: „Dieser Chat ist zu lang geworden. Beginne einen neuen – die Daten liest der Chat dort frisch." Neuen Chat beginnen hilft.
- Höchstens 60 Nachrichten pro Stunde. Danach heisst es kurz warten.
- Der Deckel kann knapp überschritten werden. tri-train prüft vor jedem Aufruf, ob noch Budget da ist. Was ein Aufruf kostet, steht aber erst danach fest. Der letzte Aufruf vor dem Deckel kann ihn deshalb um ein paar Cents überschreiten.
- Claude kann sich irren. Lies einen Vorschlag, bevor du „ja" sagst.